UDAIPUR : Skurril und prunkvoll halt das Venedig des Ostens Hof als eine von Indiens verfuhrerischsten Stadten.Udaipur ist, mit dem herrlichen Lake Pichola, der gegen schimmernde weiBe Gebaude schwappt, und dem Aravalligebirge in Hintergrund an sich schon ein internationals Ziel.Das Herzstuck der Stadt ist aber der Lake Palace-einerseits aufdringlich genug fur den James-Bond-Film Octopussy, andererseits erlesen Majestat.Voller Furstlichkeit und Leidenschaft ist Udaipur mit Palasten, havelis und Tempeln an jeder Ecke ein reiner Rajputentraum.

Das fruher als Mewar bekannte Udaipur wurde 1559 gegrundet, als Maharadscha Udai singh II. vor dem letzen Angriff des GroBoguls Akbar auf Chittor fluchtete.Als Udai Singh und seine Zeitgenossen sich den Muslimen widersetzten, wuchs der Ruf der Stadt als patriotische Hochburg und letzte Bastion der Unabhangigkeit.

2006 fuhrte ein Rekordregen dazu, dass der See seine ursprungliche Schonheit zuruckbekam und das Herz von Rajasthans romantischster Stadt wieder zu schlagen begann.Wenn der Monsun aber knapp ausfallt, erinnert der See eher an einen verlassenen Steinbruch und das bluhende Touristengeschaft der Altstadt versucht sich in Schadensbegrenzung.Aber Reisende brauchen dennoch nicht zu verzweifeln, gehort die umliegende Landschaft doch zu den unangetasteten Highlights Rajasthans.

PICHOLA-SEE : Der ruhige Pichola-See wurde von Maharadscha Udai Singh II. vergroBert, nachdem die Stadt gegrundet worden war-er flutete das nahe gelegene Dorf  Picholi, das dem See immerhin noch seinen Namen geben durfte, indem er einen gemauerten Damn errichten lieB, den Badipol. Der See ist heute 4 km lang und 3 km breit, aber nach wie vor seicht -in regenarmen Zeiten trocknet er schnell aus. Der City Palace ziert das Ostufer des Sees. Nordlich des Palasts kann man am Ufer entlangwandern, wo es einige interssante Bade-und Dhobighats (Ghats zum Kleider waschen) gibt.


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