BIKANER : Bikaner ist eine lebenslustige, Staub aufwirbelnde Wustenstadt mit einem herrlichen Fort, einem erfrischenden AuBenposten-Feeling und einer bluhenden Touristenindustrie. Das marchenhafte Fort beschutzt eine wackelige Altstadt-ein mittelalterlicher Irrgarten aus engen, dunklen und holprigen StraBen, dekoriert mit Mullhaufen, Medizinmannern, Spielhallen, dunkelroten Sandstein-havelis und einigen hervorragend bemalten jainistischen Tempeln.
1488 von Rao Bika grgrundet, einem Vorfahren von Jodha, dem Grunder von Jodhpur,war Bikaner ein weiterer wichtiger Zwischenstopp auf den groBen Karawanen-straBen. Als die Briten einige Jahrhunderte spater hier ankamen, tauschte der Staat Bikaner seine besten Kamele fur die Freiheit ein.
Kamelsafaris erfreuen sich in Bikaner wachsender Beliebtheit, denn hier konnen Traveller die seidene Dunkelheit der Wuste ohne den Trubel von Jaisalmer genieBen.Viele Besucher kommen auch, um den beruchtigten Karni-Mata-Tempel in Deshnok, 30 km sudlich, zu besuchen, wo die Glaubigen Tausenden heiligen Ratten huldigen, oder Kolayat, 54 km suclich, eine Tempel-stadt, in der Sadhus (heilige Manner)in Gummireifen schwimmen.
Im Januar findet das Camel Festival statt
KAMELSAFARIS IN BIKANER : Bikaner ist eine hervorragende, eher unkonventionelle Alternative zur Safariszene von Jaisalmer, die bei Reisenden immer popularer wird.Hier gibt's zwar weniger Safariveranstalter, aber dadurch ist alles auch deutlich entspannter.Es kommen mehr Kamelkutschen zum Einsatz, das ist zwar weniger ermudend, macht aber auch nicht so viel SpaB.Bikaner hat weit weniger Sehenswurdigkeiten als Jaisalmer.Wenn man allerdings die leere Wuste sucht, in Dunen schlafen will oder das Laben in den Wustendorfern erleben mochte, ist man hier goldichtig.
Deshnok : Der unglaubliche Karni-Mata-Tempel in Deshnok, 30 km sudlich von Bikaner, ist einer von Indiens merkwurdigeren Tempeln.Der Legende nach hat Karni Mata, eine Inkarnation von Durga aus dem 14.Jh., den Todesgott Yama gebeten, den Sohn eines trauernden Geschichtenerzahlers wieder zum Leben zu erwecken.Als Yama sich weigerte, sorgte Karni Mata dafur, dass alle toten Geschichtenerzahler als Ratten wiedergeboren wurden und brachte Yama so um menshliche Seelen.
Die Massen von kabas (heilige Nagetiere) sind nichts fur Zimperliche.Es soll Gluck bringen, wenn einem die Ratten uber die FuBe laufen.Auf jeden Fall nach einer seltenen weiBen Ratte Ausschau halten-eine zu sehen bringt noch mehr Gluck.
Devi Kund : Die koniglichen Kenotaphe aus Marmor und rotem Sandstein der Herrscher der Bika-Dynastie sind mit einigen schonen Fresken versehen und stehen 8 km ostlich von Bikaner.
Fort de Jaisalmer : Le fort de Jaisalmer est le plus vivant de tous les forts, palais et musees que vous pourrez visiter en Inde.Demeures et hotels se cachent dans les ruelles,echoppes et etals disparaissent sous les miroirs kaleidoscopiques et les broderies des superbes etoffes rajasthanies.Malheureusement,le fort,qui souffre de laffluence touristique et de l'indifference du gouvernement,figure sur la liste des 100 sites menaces dans le monde (voir la rubrique Tourisme responsible dans le chapitre Renseignments pratiques).
Construite en 1156 par le roi rajput Jaisala et consolidee par ses successeurs, la citadelle couronne la colline de Trikuta, a 80 m de hauteur.Le quart environ des habitants de la vieille ville reside dans son enceinte, jalonnee de 99 bastions.
