Almora  Gangotri  Haridwar
     
 Kedarnath  Nainital  Rishikesh
     
     

Uttaranchal

Fur einen so kleinen Staat hat Uttarakhand (fruher Uttaranchal) erstaunlich viel zu bieten. Man kann an einem Tag Yoga-Unterricht nehmen, am nachsten eine Wildwasserfahrt auf dem Ganges machen und um Tag darauf im Schatten des Himalaja trekken. Hier ist der richtige Ort, um mit den Pilgern zu antiken Tempeln nahe der Quelle von Ganges und Yamuna zu ziehen oder um die FuBe hochzulegen und in einer der Hill Stations aus der British-Raj-Ara zu entspannen, um auf Elefanten zu reiten oder in den Nationalparks Corbett und Rajaji mit der Kamera auf Tigerjagd zu gehen.

In dieser Gegend herrscht noch die Natur-waldige Hugellandschaften, 6000 m hohe, mit Schnee bedeckte Gipfel, Flusse, Wasserfalle und Gletscher. Der Staat besteht zu 90% aus Bergen und zu 80% aus Wald. Und aus dem Gaumukh-Gletscher entspringt der heilige Fluss Ganges, der sich seinen Weg uber die bedeutenden Pilgerzentren Gangotri, Rishikesh und Haridwar nach unten bahnt.

Um der druckenden Sommerhitze der Ebenen zu entfliehen, errichteten die Briten Hill Stations in den Auslaufern des Himalaja mit Landhausern im Kolonialstill, Hotels, Krichen und Internaten, die es noch heute gibt. In Mussoorie und Nainital herrscht das ganze Jahr uber Ferienstimmung. Weiter im Norden lockt der hohe Himalaja Trekker, Bergsteiger, Skifahrer und mit den Char-Dham-und Hem-Kund-Routen auch Pilger an. Die meisten auslandischen Touristen zieht es aber nach Rishikesh mit seinen Ashrmas und den Yoga-und Meditationszentren. Diese Region gehort auf jeden Fall zu den touristisch interessantesten in Indien-egel, welche Interessen man hat.

Geschichte : Uttarakhand besteht aus den zwei kulturell verschiedenen Distrikten Garwhal (im Westen) und kumaon (im Osten). Im Verlauf der Jahrhunderte haben verschiedene Dynastien die Region beherrscht, darunter die Guptas, die Kuturyi und die Chand-Radschas. Im 18. Jh. griffen die nepalesischen Gurkhas zuerst das Konigreich Kumaon und dann Garwahl an. Das rief die Briten auf den Plan:1817 besetzten sie im Rahmen des Vertrags von Sigauli den groBten Teil der Region.

Nach der Unabhangigkeit Indiens wurde die Region dem Staat Uttar Pradesh einverleibt, aber nach massiven separatistischen Bestrebungen schuf man im Jahr 2000 den heutigen Staat Uttaranchal. 2007 wurde er offiziell in Uttarakhand umbenannt, ein traditioneller Name, der ,,nordliches Land" bedeutet.

Klima : Die Hill Stations kann man das ganze Jahr uber besuchen, aber im Winter (Dez.-Feb.) ist es eiskalt und im Januar schneit es manchmal-also sollte man sich vergewissern, dass das gebuchte Zimmer eine Heizung hat. Weiter im Norden dauert die Trekkingund Pilgersaison von April bis Ende Oktober bzw. bis Anfang November, mit einer Unterbrechung wahrend des Monsuns im Juli und August, wenn Erdrutsche die StraBen blockieren. Wie in allen Bergregionen ist permanent mit unbestandigem Wetter zu rechnen, das sich zu jeder Jahreszeit schnell andern kann. Die Hohenlange des jeweiligen Ortes gibt einen ungefahren Hinweis auf die Temperaturen, die einen dort erwarten.

FESTE & FESTIVALS IN UTTARAKHAND

Makar Sakranti : Religiose Bildnisse werden auf Sanften gehoben und aus den umliegenden Dorfern in die Stadt gebracht.

Magh Mela : Zu diesem gigantischen religiosen Fest kommen jedes Jahr Hunderttausende Pilger mehr als sonst, um im Ganges ihre Seele zu reinigen. Alle sechs Jahre findet das Ardh Kumbh Mela statt, alle zwolf Jahre ist die Stadt zum Megafest Kumbh Mela bis zum Bersten mit Pilgern gefullt.

Internationales Yogafest : Meister des Yoga und der Meditation aus aller Welt kommen zusammen, um Vorfuhrungen zu geben und Vortrage zu halten.

Shivaratri : Ein stilvoll gefeiertes Fest mit Volksfest und Imbissstanden an einem malerischen Hohlentempel am Fluss in der Nahe von Dehra Dun.

Nanda Devi Fest : Wahrend des funftagigen Festes umkreisen Tausende Glaubige das Bildnis der Gottin und wohnen Tanz-und anderen Kulturveranstaltungen bei.


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