GWALIOR : Gwaliors beruhmtes Fort aus dem Mittelalter nimmt den Gipfel eines Hugels in Beschlag.Der GroBmogul Babur bezeichnete das Bollwerk einst als,, Perle unter Indiens Festungen." Im eigentlichen Stadtgebiet am FuB des Felsens geht's recht beschaulich zu.Wer sich bei seiner Reise durch das Goldene Dreieck etwas erholen mochte,sollte einen Abstecher nach Gwalior unternehmen. Die Stadt eignet sich wunderbar fur den ersten Kontakt mit einer Ecke Zentralindiens, in der sich nur wenige Touristen blicken lassen.Der Jai-Vilas-Palast ist historischer Stammsitz der Scindias,die zu den angesehensten Adelsfamilien Indiens zahlen.Das hiesige Museum tragt den Namen dieser Dynastie.
Geschichte : Der Legende nach wurde Gwalior vom Eremiten Gwalipa gegrundet.Dieser heilte den Rajputen-Hauptling Surej Sen mit Wasser aus dem Suraj-Kund-Becken,das immer noch in der Festung von Gwalior liegt, von der Lepra.Er gab dem Hauptling den neuen Namen Suhan Pal und prophezeite ihm, dass seine Nachkommen so lange an der Macht bleiben wurden,wie sie den Namen Pal behielten.Seine nachsten 83 Nachkommen hielten sich daran.Nummer 84 anderte seinen Namen in Tej Karan-und verlor prompt das Reich.
Orientierung : Gwalior erstreckt sich unterhalb des Forts,das den massiven Bergrucken im Westen kront.Die Altstadt liegt an der nordostlichen Seite des Forts,sudlich davon die neue Stadt Lashkar mit dem Markt Jayaji Chowk.
Am Bahnhof im Osten der Stadt warten Taxischlepper, um einen zu Hotels zu bringen, die ihnen eine Provision bezahlen.Besser ist es daher, zur HauptstraBe vorzulaufen und dort eine Autorikscha anzuhalten.
