MADURAI : Das lebhafte Madurai ist vor allem wegen seines beeindruckenden Sri-Meenakshi-Tempelkomplexes bekannt. Die Stadt ist voller Pilger, Bettler, Geschaftsleute, Ochsenwagen und unterbeschaftiget Rikschfahrern.Madurai, das eine der altesten Stadte Sudindiens ist, galt jahrhundertelang als ein Bildungs-und Pilgerzentrum.Die Stadt,schon seit langem ein Zentrum fur Textilien, war auch der Ort,and dem sich Mahatma Gandhi 1921 entschied,nur noch khadi (im Land hergestellte Kleidung aus Leintuch)zu tragen.Uberall in der Stadt gibt's Schneiderlanden.

Der Tempel im Herzen der Altstadt ist ein hemmungslos verschnorkeltes Beispiel drawidishcer Architektur.Seine gopurams sind von oben bis unten bis zum Abwinken mit kunterbunten Abbildungen von Gottern, Gottinnen, Tieren und mythischen Gestalten ubersat.Von morgens bis abends brodelt der Tempel vor Betriebsamkeit.Seine vielen Schreine ziehen Pilger und Reisende aus der ganzen Welt an-am Tag werden bis zu 10000 Besucher gezahlt.Madurai hat im Tamil-Nadu-Reiseplan der meisten Traveller einen festen Platz-die Verkehrsver-bindungen sind ausgezeichnet und es gibt reich.Allerdings sind die Touri-Fanger hier besonders aufdringlich.

Geschichte : Madurai wird erstmals in tamilischen und griechischen Quellen aus dem 4.Jh.v.Chr.erwahnt.Der einst bekannte Umschlagplatz (insbesondere fur Gewurze) war die Heimat des sangam, der tamilischen Dichterkademie.Im Lauf der Jahrhunderte wurde Madurai nacheinander von den Cholas, den Pandyas,den Muslimen,den Vijayanagar-Hindu-Konigen und den Nayakas beherrscht.Wahrend Tirumalai Nayakas (1623-55) Regierungszeit wurde der groBte Teil des Sri-Meenakshi-Tempel errichtet; Madurai wurde dadurch zum kulturellen Zentrum der Tamilen,das fur die Blute ihrer Sprache eine wichtige Roller spielte.

1781 uberbahm die britische Ostindische Kompanie in Madurai das Ruder.1840 schleifte sie die Mauern,die bis dahin den Stadtkern umgeben hatten,und fullte den Festungsgraben auf.Vier breite StraBendie Veil Streets-wurden auf den Aufschut-tungen angelegt.Sie markieren noch heute die Grenzen der Altstadt.


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